VDLied – die neue zentrale Datenbank für digitale deutschsprachige Liedflugdrucke unter www.vd-lied.de

  • Michaela Scheibe VDLied
Schlagworte: Datenbank, Nachweisinstrument, VDLied

Abstract

Seit Herbst 2015 steht nach Durchführung eines dreijährigen DFG-Projekts die VDLied-Datenbank im Internet frei zu Verfügung. Sie entstand aus dem Mangel, dass sogenannte Liedflugschriften bislang nur schwer aufzufinden waren und ein Sucheinstieg auf Liedebene nicht möglich war. Auf der Basis von drei prominenten Sammlungen wurde ein zentrales Nachweissystem mit mediengerechter Erschließung der Flugschriften einschließlich der enthaltenen Lieder geschaffen, über das digitale Derivate der Originale zu referenzieren sind. Es soll als Grundstock eines jahrhundertübergreifenden Verzeichnisses der deutschsprachigen Liedflugschriften – kurz VDLied – dienen. Die VDLied-Datenbank enthält derzeit ca. 30.000 Lieder aus ca. 14.000 Flugschriften bzw. Flugblättern.

Autor/innen-Biografie

Michaela Scheibe, VDLied
Stellvertretende Referatsleiterin/Projektkoordinatorin

Literaturhinweise

Daniel Bellingradt: Fliegende Popularität. Liedflugschriften im frühneuzeitlichen Medienverbund, in: Kultur- und kommunikationshistorischer Wandel des Liedes im 16. Jahrhundert, hrsg. von Albrecht Classen, Michael Fischer u. a., Münster u. a. 2012, S. 17–33.

Berliner Liedflugschriften. Katalog der bis 1650 erschienenen Drucke der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, bearb. von Eberhard Nehlsen, Baden-Baden 2008–2009 (Bibliotheca bibliographica Aureliana 215–217).

Michaela Scheibe: Verzeichnis der deutschsprachigen Liedflugschriften digital, in: Forum Musikbibliothek 33 (2012), H. 2, S. 43–44.