Musikalische Beziehungen zwischen Gotha und Breslau im 18. Jahrhundert

  • Christian Ahrens

Abstract

Hinweis: Der Volltext dieses Beitrags wird ab dem 1. Januar 2020 zur Verfügung gestellt. Sie können ein Printexemplar des Jahrbuchs beim ortus-musikverlag erwerben.

Die musikalische Verbindung zwischen den Städten Gotha und Breslau ist zunächst am deutlichsten an der Wanderbewegung bekannter Lautenisten aus Schlesien abzulesen, die ihre Heimat verließen, um in den angrenzenden Regionen zu wirken – darunter Georg Friedrich Meusel, Ernst Gottlieb Baron und Silvius Leopold Weiss. Damit bildete sich am Gothaer Hof ein Schwerpunkt der Lautenmusik heraus; dort war neben der vorrangig solistisch gespielten Laute auch die Theorbe als Generalbassinstrument bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. Aus Breslau wurden zudem Instrumente bezogen, und der ab 1719 in Gotha tätige Hofkapellmeister Gottfried Heinrich Stölzel pflegte enge und dauerhafte Beziehungen zu schlesischen Musikern, die bis zu seinem Tod 1749 anhielten. (Wendelin Bitzan)

Quelle: Bibliographie des Musikschrifttums online

Veröffentlicht
2018-05-10
Rubrik
Kongressbeiträge zur "Oberlausitz – 1 Grenzregion der mitteldtsch. Barockmusik"