Musikinstrumentenbau und -handel in Sachsen im 16. Jahrhundert

  • Eszter Fontana

Abstract

Hinweis: Der Volltext dieses Beitrags wird ab dem 1. Januar 2020 zur Verfügung gestellt. Sie können ein Printexemplar des Jahrbuchs beim ortus-musikverlag erwerben.

Im 16. Jahrhundert erlebte das Musikleben Sachsens eine Blütezeit. Die Vielfalt des sächsischen Instrumentenbaus ist durch Michael Praetorius‘ Traktat „Syntagma musicum“ (1619), einer wichtigen organologischen Quelle dieser Zeit, dokumentiert. Einige Gegenden entwickelten sich zu regelrechten Instrumentenbauzentren, wobei Leipzig durch seine Position als Handelsstadt eine bedeutende Rolle einnahm. Musiker waren oft in Personalunion als Instrumentenbauer tätig; das rege musikalische Leben an Schulen, Universitäten und Kirchengemeinden brachte eine hohe Nachfrage nach Instrumenten mit sich, die auf Leipziger Messen angeboten wurden. Der florierende Handel ist an Quellen wie dem Nachlassinventar des Leipziger Stadtpfeifers Bernhard Krause (gestorben 1574) gut ablesbar. Auch in Freiberg ermöglichte das prosperierende Bergbauwesen die Herausbildung einer reichhaltigen Musikszene. (Wendelin Bitzan)

Quelle: Bibliographie des Musikschrifttums online

Veröffentlicht
2018-05-10
Rubrik
Kongressbeiträge zur "Oberlausitz – 1 Grenzregion der mitteldtsch. Barockmusik"