Das »Seminarium modulatoriae vocalis« (1645) von Otto Gibel: Eine Ergänzung

  • Eberhard Möller

Abstract

Dieser Artikel widmet sich der musikalischen Sammlung Seminarium Modulatoriae Vocalis (1645) von Otto Gibel, das vier Werke von Heinrich Schütz aus dem ersten Teil der Kleinen geistlichen Konzerte (1636) enthält. Der Autor vermutet, dass die von Gibel für seine Schüler als Musterbeispiele vorgesehenen Schütz’schen Werke von der Mindener Kantorei aufgeführt wurden und ein praktisches Gegenstück zu den theoretischen Erörterungen in der genannten Korrespondenz bilden.

Literaturhinweise

Johannes Crüger, Praecepta musicae practicae figuralis, Berlin 1625.

Johannes Crüger, Quaestiones Musicae praticae, 1650.

Albrecht Ganse, Der Cantor Otto Gibelius (1612 – 1682). Sein Leben und seine Werke, unter besonderer Berücksichtigung seiner Schriften zur Schulgesangsmethodik, Leipzig 1934.

Nicolaus Gengenbach, Musica nova, 1626.

Andreas Gleich, Compendium Musicum Instrumentale, 1657.

Eberhard Möller, »Die Furcht des Herren« von Heinrich Schütz (SWV 318) als Bearbeitung in Johann Crügers Quaestiones Musicae practicae (1650), in: ders., Beiträge zur Schütz-Forschung (hrsg. v. Michael Heinemann), Köln 2013 (= Schütz Dokumente 2), S. 147 – 149.

Thomas Synofzik, Heinrich Grimm (1592 / 93 – 1637). Cantilena est loquela canens. Studien zu Überlieferung und Kompositionstechnik. Mit Thematischem Werkverzeichnis, Eisenach 2000.

Andreas Waczkat, Elisa Erbe, Timo Evers, Rhea Richter, Arne zur Nieden, Heinrich Schütz und Otto Gibel, in: SJb 33 (2011), S. 119 – 128.
Veröffentlicht
2017-06-20
Rubrik
Kleine Beiträge