Spuren von Heinrich Schütz in Drucken seiner Zeit

  • Eberhard Möller

Abstract

Zwei von der Schützforschung bisher unbeachtete Dedikationen weisen auf die Städte Erfurt und Jena. Die direkten Beziehungen von Schütz zu Erfurt dürften vor allem durch seinen jüngeren Bruder Benjamin ausgelöst worden sein.

Literaturhinweise

Seth Calvisius, Exercitatio MVSICA TERTIA […] instituta ad Clarissimum Virum HIPPOLYTUM HUBMEIERUM Poëtam Laureatum & Pædagogiarcham Geranum, Leipzig 1611, Nachdruck Hildesheim 1973.

CIRCULUS VITÆ, Hoc est: Vita Christi, Christianorum æterna vita, Das ist: Christliche=Predigt/ Aus dem 14. Cap. Johannis/ vers. 19. Ich lebe/ und ihr solt auch leben: Bey dem Begräbnüß Des weiland Ehrenvesten/ Hochgeachten und Wolgelahrten Hn. Johann Schützens/ Churf. Sächs. gewesenen AmptSchössers zu Sachsenburgk; Welcher […] den 25. Augusti zwischen 10. und 11. Vhr dieses 1652zigsten Jahres zu Nacht […] verschieden/ und den 30. hernacher […] zur Erden bestattet worden/ Gehalten In der Kirchen Sachsenburg […] Durch GEORGIUM Seydenschwantz/ Pfarrern daselbsten, Anno […] 1652, Leipzig 1653.

Hans Rudolf Jung, Ein unbekanntes Gutachten von Heinrich Schütz über die Neuordnung der Hof-, Schul- und Stadtmusik in Gera, in: BzMw 1 (1962), S. 17–36.

Emil Reinhardt, Benjamin Schütz – insbesondere seine Stellung zur Erfurter Revolution 1662-1664, Erfurt 1936 (= Sonderschriften der Akademie gemeinnütziger Wissenschaft zu Erfurt 9).

Benjamin Schütz, JANUA JURISPRUDENTIÆ Hoc est LEGITIMÆ SCIENTIÆ PRÆCOGNITA […], Jena 1655.

Johann Wallenberger, DULCIS JESU MEMORIA. Oder Eine tröstliche Sermon […], Erfurt o. J. (1633).

Caspar Ziegler, Von den Madrigalen, Leipzig 1653.
Veröffentlicht
2017-07-21
Rubrik
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