Luthers Theologie des Todes im Spiegel der Funeralkomposition des 17. Jahrhunderts

  • Peter Schmitz

Abstract

Dar Artikel unternimmt dern Versuch, die theologische Gebundenheit der in Rede stehenden Kompositionen an spezifische, lutherische Diesseits- und Jenseitsvorstellungen darzulegen. Dazu wird erst Luthers Eschatologie umrissen, deren Niederschlag in Begräbnisnmusiken des 17. Jahrhunderts dann im Weiteren vertieft nachzuvollziehen versucht wird. Dabei steht weniger eine Analyse einzelner Werke im Mittelpunkt als die Absicht, die Breitenwirkung dieser Theologie zu ergründen. Am Ende steht dabei ein Ausblick auf weitere sich anknüpfende Fragen und Forschungsgegenstände.

Literaturhinweise

Axel Wiemer, 'Mein Trost, Kampf und Sieg ist Christus' - Martin Luthers eschatologische Theologie nach seinen Reihenpredigten zu 1. Kor. 15 (1523/33), Berlin 2003 (= Theologische Bibliothek Töpelmann 119)

Claus Schwambach, Rechtfertigungsgeschehen und Befreiungsprozess. Die Eschatologien von Martin Luther und Leonardo Boff im kritischen Gespräch, Göttingen 2004 (=Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie 101)

Marian Sopata, Zur Theologie des Todes, Frankfurt/M. u.a. 1993 (=Europäische Hochschulschriften 23/489)

Reiner Preul, Der Tod des ganzen Menschen. Luthers Sermon von der Bereitung zum Sterben, in: Volker Drehsen u.a. (Hrsg.), der ganze 'Mensch'. Perspektiven lebensgeschichtlicher Individualität. Festschrift für Dietrich Rössler zum 70. Geburtstag, Berlin, New York 1997

Veröffentlicht
2017-10-12
Rubrik
Vorträge der Schütz-Tage Torgau 2012