Medienwelten – Zeitschrift für Medienpädagogik https://journals.qucosa.de/zfm Professur für Medienpädagogik de-DE Medienwelten – Zeitschrift für Medienpädagogik 2197-6481 Editorial https://journals.qucosa.de/zfm/article/view/1 <p>Unter den Anglizismen des Jahres 2016 schaffte es „Fake News“ noch vor den zweit- und drittplatzierten Wörtern „Dark Net“ und „Hate Speech“ zum Publikumsliebling und wurde auch von der Jury der „Aktion Anglizismen des Jahres“ 2016 auf den ersten Platz gewählt (http://www.anglizismusdesjahres.de). In seiner Laudatio weist Anatol Stefanowitsch darauf hin, dass das Wort Fake News schon im 19. Jahrhundert in ähnlicher Bedeutung wie heute verwendet wurde im Sinne einer frei erfundenen Nachricht, die politische Gegner ungünstig darstellt und von den Lesern – ist hier noch nicht die Rede – positiv aufgenommen wird, weil sie deren Weltbild bestätigt. Die früheste Verwendung datiert er auf 1894 in der Zeitschrift American Historical Register. (http://www.sprach-log.de/2017/01/31/laudatio-zum-anglizismus-des-jahres-2016-fake-news/).</p> Verena Odrig Ralf Vollbrecht ##submission.copyrightStatement## 2020-03-30 2020-03-30 11 I II 10.13141/zfm.2020-11.3381 "Kampf um den Status der Wahrheit" https://journals.qucosa.de/zfm/article/view/2 <p>»Fake News« hat sich in den vergangenen Jahren als Kampfbegriff in den deutschen Printmedien etabliert. Aus medienpädagogischer Sicht steht dabei im Fokus, mit Begriffen wie diesem kundig und kritisch umgehen zu können. Mit Hilfe einer theoretischen Grundierung zum Thema »Wahrheit« mit Fokus auf die postmodernen Deutungen u. a. des französischen Philosophen Michel Foucault sowie dem Versuch einer griffigen Definition von »Fake News«, wird die Verwendung des Begriffs in der ZEIT und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Jahr 2018 im Rahmen einer Diskursanalyse nach dem Modell Siegfried Jägers untersucht und die gesellschaftlichen Folgen thematisiert.</p> Verena Odrig ##submission.copyrightStatement## 2020-03-30 2020-03-30 11 1 114 10.13141/zfm.2020-11.3380