Neues zu Georg Balthasar Schott, seinem Collegium musicum und Bachs Zerbster Geburtstagskantate

Autor/innen

  • Michael Maul

DOI:

https://doi.org/10.13141/bjb.v20071817

Abstract

Anhand des von 1720 bis 1729 wirkenden Neukirchen-Musikdirektors Georg Balthasar Schott wird gezeigt, dass Ermittlungen zu Kollegen Johann Sebastian Bachs überraschende Einblicke in das damalige Leipziger Musikleben liefern können, die ihrerseits wieder zu einem besseren Verständnis von Bachs eigenem Wirken beitragen und zuweilen auch die Hintergründe eines bachschen Werks erhellen. Zunächst wird die Biographie Schotts dargestellt. Danach steht sein Wirken als Komponist für die Neukirche im Vordergrund. Sodann gilt das Interesse seinem Collegium musicum und dem dort aufgeführten Repertoire, speziell einem unter der Leitung Schotts aufgeführten, bisher unbekannten Oratorium. Dies erweist sich als Schlüssel, um die Entstehungsumstände von Bachs "Geburtstagskantate" für den Fürsten Johann August von Anhalt-Zerbst (BC G 13) aufzuklären. (Autor, Quelle: Bibliographie des Musikschrifttums online)

 

Erwähnte Artikel: Barbara Reul: "O vergnügte Stunden / da mein Hertzog funden seinen Lebenstag". Ein unbekannter Textdruck zu einer Geburtstagskantate J. S. Bachs für den Fürsten Johann August von Anhalt-Zerbst. BJ 1999, S. 7-18

Hans-Joachim Schulze: Johann Sebastian Bach und Zerbst 1722: Randnotizen zu einer verlorenen Gastmusik. BJ 2004, S. 209-214

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Veröffentlicht

2018-03-12

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