Gottfried Albin de Wette als Gewährsmann für Orgeldispositionen der Bach-Zeit im Weimarer Landgebiet

Autor/innen

  • Albrecht Lobenstein

DOI:

https://doi.org/10.13141/bjb.v20152384

Schlagworte:

Orgelbau, Dispositionen, Aufführungspraxis, Quellenkritik, Quellenarbeit

Abstract

Dieser Beitrag geht von den organologisch relevanten Überlieferungen einer bislang kaum genutzten Handschrift des weimarschen Chronisten aus. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Orgeln, die vor oder während Bachs Weimarer Zeit im Landgebiet der ehemaligen Superintendentur Weimar gebaut oder verändert worden sind. Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die bauzeitliche Gestalt, den Werdegang und Verbleib der Instrumente werden gewährt, mögliche Bezüge zum instrumentenkundlichen und kompositorischen Wirken Bachs hergestellt. Die Entdeckung, dass die Oßmannstedter Orgel über das Kontra-H verfügte, eröffnet die Möglichkeit, dass Kompositionen, die diesen Ton voraussetzen, mit diesem Ort in unmittelbarem Zusammenhang stehen. (Autor, Quelle: Bibliographie des Musikschrifttums online)

 

Erwähnte Artikel: Michael Maul: Johann Sebastian Bachs Besuche in der Residenzstadt Gera. BJ 2004, S. 101-119

Ludwig Häfner: Neue Erkenntnisse zur "Berkaer Bach-Orgel". BJ 2006, S. 291-193

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Veröffentlicht

2018-10-22

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