Spielerische Elemente in J. S. Bachs Klaviermusik

Autor/innen

  • Hans Hering

DOI:

https://doi.org/10.13141/bjb.v19741981

Schlagworte:

Kompositionstechnik, Stilistik, Instrumentalwerke, Tasteninstrumente

Abstract

Der Autor untersucht kompositorische Elemente in Bachs Clavierwerken, deren lineare Konstruktion als spezifisch idiomatisch bezeichnet werden kann: Fugen wie die in e-Moll (BWV 914), a-Moll (BWV 894 und 944) und die Teile der Goldberg-Variationen (BWV 988), deren Textur offensichtlich die Cembalotechnik widerspiegelt. Er kommt zu dem Schluss, dass in den Fugen der Schwerpunkt von der kontrapunktischen Intensität auf den motorischen Impuls einer bestimmten Einzelstimme verlagert wird - ohne jedoch die Konzentration auf thematisches Material aufzugeben. Auch in den Variationen wird die thematische Substanz in Figurationen eingebunden, ohne die grundlegende Variationsstruktur zu beeinträchtigen. (Übertragung des englischen Resümees am Ende des Bandes)

 

Erwähnte Artikel: Reinhard Oppel: Die große A-moll-Fuge für Orgel und ihre Vorlage. BJ 1906, S. 78

August Halm: Über J. S. Bachs Konzertform. BJ 1919, S. 1-44

Hans Hering: J. S. Bachs Klaviertokkaten. BJ 1953, S. 81-96

Carl Dahlhaus: Bachs konzertante Fugen. BJ 1955, S. 45-72

Hans Hering: Bachs Klavierübertragungen. Ein Beitrag zur Klavieristik. BJ 1958, S. 94-113

Downloads

Veröffentlicht

2018-03-15

Ausgabe

Rubrik

Artikel