Archiv

  • YTH 1: Engaging with Translation

    Dem Übersetzen begegnen. Neue Lesarten von George Steiners After Babel
    Nr. 1 (2021)

    Die erste Ausgabe des Jahrbuchs ist einem 'Klassiker' des übersetzungshermeneutischen Denkens gewidmet: George Steiner, der im Februar 2020 verschieden ist. Mit der Zeitschriftennummer möchte das Forschungszentrum Hermeneutik und Kreativität Steiners 90. Geburtstag (1929–2019) sowie das 45-jährige Bestehen seiner Monographie After Babel (1975) begehen. Noch heute vermag es diese umfangreiche Schrift, der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft neue Impulse zu geben. Ein Dutzend Autoren gehen dem im ersten Themenheft des Jahrbuchs für Übersetzungshermeneutik nach. Auch ein Teil mit Würdigungen Steiners, Rezensionen und einem Forumsbeitrag rundet die Zeitschriftennummer ab.

  • Kognition und Hermeneutik. Konvergenzen in der Translationsforschung
    Nr. 2 (2022)

    In jüngerer Zeit wird immer deutlicher, dass es starke Gemeinsamkeiten und Konvergenzen zwi­schen der kognitiven und der hermeneutischen Übersetzungswissenschaft gibt – insbesondere da sich die erst­ge­nannte mehr und mehr affekttheoretischen und kinästhetischen Fragestellungen zu­wen­det und die letzt­genannte sich immer mehr dafür interessiert, wie Interpretation denn überhaupt funktioniert. Das zweite Heft des Yearbook of Translational Hermeneutics soll daher den Interrelationen zwischen diesen beiden Forschungsdisziplinen gewidmet sein.

  • Translation as Event. Performing and Staging Translations
    Nr. 3 (2023)

    Die vorliegende Heftnummer des Yearbook of Translational Hermeneutics beinhaltet Beiträge, die Translationstheorie und Performance Studies aufeinander beziehen und diese Herangehensweisen in einer gezielten Betrachtung des Übersetzungs-Events konvergieren zu lassen. Es geht also um die Frage, inwieweit die Tätigkeiten, Prozesse und Produkte des Übersetzens als performativ angesehen werden können und ob die Profilierung von Translatoren als Performer Aufschluss über ihre verkörperten Erfahrungen, kognitiven Operationen und materiellen Praktiken gibt. Theorien und Philosophien des Ereignisses und der Ereignishaftigkeit könnten uns dabei helfen zu beschreiben, was mit einem Ausgangstext geschieht, wenn er übersetzt, aufgeführt und in ein neues Gewand oder sogar in eine neue Seinsweise umgewandelt wird, insbesondere auch dann, wenn er Gegenstand einer intersemiotischen und intermedialen Übersetzung wird und somit unter Zuhilfenahme anderer Ausdrucksformen aufgeführt wird.